Energie-News

Heizölpreise aktuell: Heizölpreise setzen Preisrückgang am Dienstag fort (03.09.2019)

Brentölpreis fällt unter die Marke von 59 USD/Barrel - Euro weiter sehr schwach und bleibt klar unter der Marke von 1,10 - Heizölpreise geben erneut nach

Heizölpreise: Die bundesdurchschnittlichen Heizölpreise für Heizöl der Sorte Standardqualität bezogen auf eine Abnahmemenge von 3.000 Litern (entspricht einem Energieinhalt von 30.240 kWh) schlossen zum Wochenstart gegenüber dem Schlussstand vom Freitag mit einem Minus von 0,5 % - konkret lag der Heizölpreis am Abend bei 68,53 Euro/100 L - damit konnte der Heizölpreis seinen Stand über der Heizölpreismarke von 68 Euro/100 L halten.

Gegenüber dem Heizölpreisstand vom 1.01.2019 sind die Heizölpreise aktuell um 3,4 % gestiegen.

Heizölpreise-Tendenz: Unter Berücksichtigung der Börsenentwicklungen vom Montag und dem aktuellen Stand der Börsen am Dienstagvormittag gehen wir heute für die Heizölpreise von folgender Tendenz aus: fallend!

 

Bereich Schlusskurs
30.08.2019
Schlusskurs
02.09.2019
Veränderung
zum Vortag
Tendenz
03.09.2019
Heizölpreis (€/100L)
3.000 L Standardqual.
68,86 68,53

- 0,5 %

Rohölsorte Brent
(US-Dollar/Barrel)
59,25 58,66 - 1,0 %
Wechselkurs
(Euro/US-Dollar)
1,0991 1,0969 - 0,2 %

 

Als Hauptursachen für die Entwicklung der Heizölpreise können folgende preisbestimmenden Faktoren vom Montag und dem heutigen Tag herangezogen werden:

1. Ölpreise: Der Ölpreis für die Sorte Brent für eine Auslieferung im Monat November 2019 rutsche am Montag durch einen Ölpreisrückgang um 1,0 % klar unter die Brentölpreismarke von 59 USD/Barrel - konkret stand der Brentölpreis zum Tagesschluss bei 58,66 USD/Barrel. Wegen des Feiertages in den USA gab es keine größeren Impulse auf dem Mineralölmarkt. Der Hurrikan "Dorian" hat bisher keine negativen Auswirkungen auf die US-Ölförderung im Golf von Mexiko und in Texas.

Seit Jahresbeginn ist der Ölpreis der Sorte Brent um rund 9,0 % gestiegen.

Ölpreis-Tendenz: Zum Start in den Dienstag gibt der Brentpreis für einen Auslieferung im Monat November bei einem impulslosen Handel weiter nach und fällt um 0,5 % - aktuell steht der Brentölpreis bei 58,38 USD/Barrel. Erste Einschätzungen zu den Ölfördergrößen für den Monat August gehen davon aus, dass die Opec+-Mitglieder erstmals ihre beschlossene Förderkürzung nicht eingehalten haben - hauptsächlich Saudi-Arabien, Russland und Nigeria haben Mehrmengen gefördert - dieses Szenario belastet aktuell die Ölpreise.

2. Eurokurs: Der Kurs des Euro schloss am Montagabend bei einem impulslosen Handel mit einem Minus von 0,2 % bei 1,0969. Leicht positive Konjunkturdaten aus der Eurozone konnten dem Euro keine neuen Impulse verleihen.

Seit Jahresbeginn hat sich der Euro gegenüber dem US-Dollar um 4,3 % verringert.

Eurokurs-Tendenz: Zum Start in den Dienstag fällt der Euro weiter - aktuell steht er bei 1,0940. Die politischen Probleme in verschiedenen EU-Mitgliedsländern und die schwächelnde Konjunktur lassen den Euro heute Morgen auf ein 2-Jahrestief fallen.

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